News von Norderney

Natur, Tourismus

31.01.2020
Sonnencremverbot
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Sonnencremeverbot

Sonnencremeverbot – Die ersten Inseln verbieten das Baden, wenn man mit Sonnenschutz eingecremt ist.

Sonnencremeverbot – Gründe

Sonnencremeverbot 2Weshalb gibt es ein Sonnencremverbot?

Wasserfest und über viele Stunden wirksam soll der Sonnenschutz am Strand sein. Die Gefahr, durch mangelnden Sonnenschutz gefährlichen Hautkrebs zu bekommen soll somit gebannt werden. Ein wichtiger chemischer UV Filter ist Oxybenzon.

Oxybenzon war in fast jeder modernen hightech Sonnencreme enthalten – seit 2015 ist es in Europa verboten, da es Korallen und auch die menschliche Gesundheit gefährdet. Als Ersatz kommt in Europa seitdem Octinoxat zum Einsatz.

Insgesamt werden pro jähr 14.000 Tonnen Sonnenschutzcreme pro Jahr verkauft. Die darin enthaltenen chemischen UV Filter stehen neben der nachgewiesenen schädlichen Wirkung für die Korallen im Verdacht, das Wachstum grüner Algen zu behindern und die Fruchtbarkeit vieler Fischarten negativ zu beeinflußen.

Sonnencremeverbot – Inseln

strand

Strand von Norderney – immer mit Sonnenschutz

Sonnencremeverbot gibt es auf Aruba, Palau und ab 2021 Hawai für Sonnencremes mit den Inhaltsstoffen Oxybenzon und Octinoxat. Die Insel Aruba hat zudem 2017 Einwegplastiktüten und ab diesem Jahr alle Produkte aus Einwegplastik in der Gastronomie wie Rührstäbchen, Plastikbecher und Strohhalme verboten.

Sonnencremes kritische Inhaltsstoffe

Neben den schädlichen chemischen UV-Filtern sind in vielen Cremes auch Nanopartikel wie Mikroplastik enthalten. Palmöl ist ebenfalls ein beliebter Inhaltsstoff. Für die Gewinnung von Palmöl werden massiv Regenwälder gerodet.

Sonnencremes – Alternativen

Es gibt Alternativen! Sonnencreme ohne schädliche Stoffe für die Umwelt findet man oft in Bioläden wie zum Beispiel Alnatura, aber auch bei der Drogerie Müller. Als besonders empfehlenswert hat sich das Produkt der Firma BIOSOLIS herausgestellt (Link zum Ökotest sensitive Sonnencremes). Das Fläschchen ist zwar etwas teuerer, aber man kann mit gutem Gewissen ins Wasser steigen 🙂