News von Norderney

Tourismus

18.01.2013
Norderney im März
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Neun Stunden bis zum Urlaub

Norderney Reiseanalyse

Norderney – Die Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reise (FUR) hat ihre Reiseanalyse für 2012 vorgestellt. Die Forschungsgemeinschaft führt seit 1970 jährlich eine repräsentative Befragung, die seit 2007 durch eine online Erhebung ergänzt wird durch. Themen waren in den letzten Jahren der Strand- Bade- und Sonnenurlaub (2007), Informatonsquellen, Online-Informationen und -Buchung für Urlaubsreisen (2009), Kurzurlaubsreisen (2012) und Urlaubsreisetrends 2020 (2009).

Pause am Strand von Norderney

Norderney – demographischer Wandel

Studie BMI

In der Fachpresse und auch auf Norderney viel diskutiert war die Studie FUR, die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie in Auftrag gegeben wurde und sich mit den Auswirkungen des demografischen Wandels auf den Tourismus beschäftigt: Auswirkungen des demographischen Wandels auf den Tourismus und Schlussfolgerungen für die Tourismuspolitik download hier. Die Ergebnisse sind nicht nur auf Norderney die Richtschnur für die zukünftige Entwicklung.

9 Stunden bis zur Buchung

Bemerkenswert ist allerdings ein Ergebnis auf einen ganz anderem Feld: Die Informationsbeschaffung und Abwicklung der Urlaubssuche. Insgesamt verbringt jeder Urlauber neun Stunden vor dem Bildschirm und sucht auf 13 Portalen bis es zur Buchung kommt. 2011 wurden im Online Markt insgesamt 22 Milliarden Euro umgesetzt, fast die Hälfte davon entfiel auf den Transportsektor (Flug, Bahn, Fähre), den Rest mit jeweils ein Viertel teilen sich der Hotel- und Tourismussektor. Hier wird in Zukunft ein großes Wachstum gesehen – das klassische Reisebüro wird es weiter schwer haben.

Buchung lieber per Telefon

Die Buchung selbst wird trotz des langen Suchens oft offline getätigt, den meisten Online Surfer ist ein persönlicher Ansprechpartner lieber. An der Technik liegt es anscheinend nicht, nur 2 Prozent der Befragten gaben an, technische Schwierigkeiten zu haben. Insgesamt läßt sich aber beobachten, daß die Reisewilligen im Umgang mit Onlinezahlung und Onlinebuchung vertrauter sind als früher und weniger Sicherheitsbedenken haben. Der Trend weist eindeutige in eine Richtung.