News von Norderney

Tourismus

14.06.2011
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Hundekot

Hundekot – ein Dauerthema nicht nur auf Norderney. Weltweit wird sich aktuell über unsere Hauptstadt und den Umgang mit den Hinterlassenschaften der Vierbeiner gewundert. Eine international besetzte Konferenz beschäftigte sich letzten Mittwoch mit den Hundehaufen in der Spreemetropole. Die Stadt Deutschlands mit den meisten Touristen und den größten Zuwachsraten wird dem Problem nicht Herr. Ein Tourist aus London schreibt: „Hundescheiße. Sie ist verdammt noch mal überall. Ich habe so etwas noch nirgendwo sonst erlebt (nicht mal in Ost-Timor!).“ Das Problem ist nicht neu.

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Bereits vor 30 Jahren sang die Ideal-Frontfrau Annette Humpe in ihrer Hymne an die Stadt: „Auf dem Gehweg Hundekot, ich trink Kaffee im Morgenrot.“

Auf Norderney wird das Problem nicht so prominent diskutiert und besungen, allerdings ist man näher dran es zu lösen.

Hundekotbeutelspender mit Abfalleimer NorderneyAuf einer Aufsichtsratssitzung des Staatsbades im letzten Jahr wurde nach langer Diskussion beschlossen offensiv ranzugehen. Die ostfriesische Insel ist allerdings schon eine Stufe weiter, das Problem  im Gegensatz zu Berlin sind nicht mehr die Haufen auf dem Gehweg (Promenade), sondern die ordentlich in Tüten verpackten Hinterlassenschaften in den Dünen.

Hundehaufen sind biologisch abbaubar, Plastiktüten nicht. Auf der Insel gibt es mittlerweile genügend Hundekotplastiktütenspender – aber nicht genug Abfallbehälter um diese zu entsorgen.

Ein Lösungansatz ist Spender und Abfallbehälter zu kombinieren. Laut Beschluss des Aufsichtsrates wurden nun an den Strandübergängen nördlich der Emsstraße die kombinierten Abfallbehälter – Tütenspender aufgestellt – ganz ohne internationale Konferenz.

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