News von Norderney

Tourismus

19.04.2012
Heringsfischer
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Hering aus der Nordsee ist o.k.

Da kann der Norddeutsche noch mal aufatmen: Greenpeace gab dem Hering aus der Nordsee ein „empfehlenswert“. Der auf jeder Norderneyer Speisekarte anzutreffende Matjes kann also weiter verzehrt werden. Das gilt aber nicht für alle Fischarten.

Gestern stellte die Umweltschutzorganisation ihren Einkaufsratgeber für Fisch vor. Darin gibt es viele Veränderungen gegenüber dem Vorjahr.  So ist  der Hering aus der Nordsee  empfehlenswert geworden,  von Seelachs aus der Nordsee wird jetzt hingegen abgeraten. Während der (bei den Deutschen beliebteste) Alaska-Seelachs von Greenpeace unter keinen Umständen empfohlen wird, gibt es viele Fischarten, die zumindest eingeschränkt empfohlen werden können. Der Verbraucher sollte in Zukunft genauer hinschauen – pazifische Scholle: ja, Nordseescholle: nein, Pangasius nur aus ökologischer Aquakultur in Teichen (geschlossenen Anlagen), Zander nur dann, wenn sie nicht wild gefangen wurde. Nach Greenpeace gibt es auch für den beliebten Lachs  nur noch wenig empfehlenswerte Fischereien. Uneingeschänkt zugegriffen werden kann nur noch bei Forelle und Karpfen. Für alle, denen die Fischbestände am Herzen liegen, gibt es einen Einkaufsratgeber, den man sich bei Greenpeace (auch im Miniformat für die Hosentasche) herunterladen kann (http://www.greenpeace.de/themen/meere/fischerei). Allgemein wird geraten,  seltener und bewusster Fisch und diesen nur aus gesunden Beständen oder nachhaltigen Aquakulturen zu verzehren.

 

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