News von Norderney

Tourismus

02.10.2010
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Bänke am Meer

Das Besondere an Norderney ist der Blick auf das Meer. Ferienwohnungen mit direkter Seesicht sind 10 bis 20 % teurer als Ferienwohnungen ohne Meersicht. Aber auch wenn man von seiner Unterkunft aus kein Meer sieht, kann man täglich innerhalb kürzester Zeit die Meersicht von der Promenade aus geniessen. Auf der Promenade stehen auch Bänke, so daß man dort länger verweilen kann. Ab dem Strandübergang zur Strandstraße Richtung Süden werden die Bänke seltener, Grund hierfür ist die Betonmauer und die Breite der Promenade. Es passen einfach keine Bänke mehr hin. Die graue Betonmauer wird nun im Auftrag der Kurverwaltung von Malermeister Schlegel verschönert, ein kleines Zubrot für den Rentner. Für die Sitzgelegenheiten hatte der ehemalige Stadtbaumeister Saathoff vor einigen Jahren eine Idee. Er zeichnete eine Konstruktion, die man an die Mauer hängen kann, die Bänke sollten dann von Norderneyer Geschäftsleuten oder auch von Gästen gestiftet werden.BankentreffenDie Idee war gut die, Umsetzung ließ nicht lange auf sich warten. Ähnlich wie in großen Stadtparks gab es nun Bänke mit Spenderschildern – auch eine Form von Marketing. Da die Bänke an Küstenschutzanlagen angebracht wurden, müssen Sie in der „Sturmflutzeit“ anderweitig untergebracht werden. Üblich ist, sie Mitte Oktober abzufahren und zu Ostern wieder aufzubauen. In dieser Saison ist es zunächst niemandem aufgefallen – die Bänke waren nicht da, sie lagen weiter neben der Strandkorbhalle an der Weißen Düne. Mitte September bemerkte man, dass etwas fehlt.  Besser spät als nie – die Bänke wurden an den Weststrand gebracht.

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