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Sport

09.09.2010
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Weltumsegelung endet bei Den Helder

Norderneyer Segelyacht „Rob Roy“ nach Feuer gesunken

Rob RoyEine Dose Linseneintopf beendete am Freitag den 3.9. gegen 14.00 Uhr die Weltumsegelung der Norderneyer Segelyacht Rob Roy. Die blaue Yacht startete letzten Mittwoch zum ersten großen Schlag Richtung Spanien. Der Eigner, der beim Deutschen Wetterdienst auf Norderney angestellt war, hat seine 11 Meter Segelyacht den ganzen Sommer über für den großen Törn ausgerüstet. Der Ruhestand war erreicht, nun sollte es in den Süden gehen bis die Frau nachkommt und dann ab in die Karibik – wohin einen der Wind weht. Am Mittwoch hat er mit seinem Sohn losgemacht, erstmal Richtung Mittelmeer.Brennende Segelyacht Bei Den Helder endete die Reise am Freitag. Der Gaskocher steckte das Boot in Brand, innerhalb von Sekunden war alles voller Flammen, durch den achterlichen Wind war es noch möglich ein Mayday Mayday vom Zweitfunkgerät am Ruder abzugeben. Innerhalb kürzester Zeit kam der 17 Meter lange Mast nieder, der Skipper und sein Sohn konnten sich ins Dingi retten. Die holländische Küstenwache nahm die beiden auf, beim Versuch das Boot an den Strand zu schleppen sank das Schiff.

Quelle: Alte Fischhäute, Koninklilke Nederlandse Redding Maatschappji, ESYS (Europäisches Segel-Informationssystem)

Nachtrag: Bootseigner Werner Vogelpoth gab an, daß er gar nicht um die Welt wollte, sondern nur bis zu den Kanaren und dann ins Mittelmeer.

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