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Politik

20.02.2014
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Inselschüler happy!

Gymnasiasten atmen auf

Schule Streß

Gymnasium = Streß

Norderney / Hannover – Niedersachsen kehrt zum Abitur nach 13 Schuljahren zurück, Turboabitur ist gescheitert! Die Gymnasiasten sind happy, die Notbremsung in Niedersachsen kam allerdings nicht aus heiterem Himmel – die Praxis zeigt, daß der Streß der Schüler zu hoch ist. Für die Inselkinder sind die Hürden noch ein wenig höher, weshalb eine Erleichterung besonders gerne hingenommen wird.

Abi auf Norderney

Ein Abitur ist und war noch nie auf der Insel möglich. An der KGS (Kooperativen Gesamtschule) gibt es eine Abiturklasse pro Jahrgang, die ist mittlerweile immer die größte. Anscheinend möchte niemand mehr, daß sein Kind auf die Realschule geht.

In Ermangelung von Schülern wurde sogar bei einem Jahrgang die Hauptschulklasse mit der Realschulklasse zusammengelegt – wie dieser Unterricht funktionieren soll bleibt ein Rätsel.

Die Gymnasiasten der Insel wurden in den letzten Jahren immer besonders „hart rangenommen“ kein Insellehrer möchte von seinen Festlandskollegen hören, die Schüler nicht genügend vorbereitet zu haben……

Gymnasium Festland

Die angehenden Abiturienten können bis zur Klasse 10 auf der Insel bleiben, dann beginnt für die 16jährigen der Ernst auf dem Festland. Die Schüler wählen meist zwischen dem Inselinternat in Esens und dem Ulrichsgymnasium in Norden. Beides nicht ganz optimal.

Internat Esens

Foto NIGE

Die jungen Pendler die in Norden zur Schule gehen nehmen täglich die Frühfähre um 6:15 Uhr, für einen 16jährigen Schüler ist das Aufstehen um 5.30 Uhr besonders hart. Die Inselkinder, die sich für das Internat in Esens entscheiden ziehen praktisch mit 16 aus, auch nicht jedermanns Sache.

Letzlich schaffen es doch viele Insulaner auf die Uni, das Problem dann sind die Arbeitsplätze auf der Insel, für die braucht man meist keine Hochschulausbildung……….

Link zum Niedersächsischen Internatsgymnasium Esens

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