Corona von Norderney

Corona-Infos von Norderney

09.04.2021
Gastronomie
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Norderneyer Pandemie-Arbeitskreis

Der Norderneyer Pandemie-Arbeitskreis (PAk) hat seine Arbeit aufgenommen. Wie Bürgermeister Frank Ulrichs heute mitteilte, hat er diesen Kreis einberufen. Die Einrichtung eines solchen Gremiums hatten die Gruppe CDU/FDP sowie die Fraktionen von SPD und Freien Wählern Norderney in der letzten öffentlichen Ratssitzung in der vergangenen Woche beantragt. Der Rat hatte sich in der Sitzung mit großer Mehrheit dafür ausgesprochen.

Der jetzt eingerichtete Pandemie-Arbeitskreis setzt sich zusammen aus dem Bürgermeister (Frank Ulrichs) und seinen ehrenamtlichen Vertretern (Henning Padberg, Jann Ennen), dem Kurdirektor (Wilhelm Loth) sowie jeweils einem Vertreter der Polizei (Axel Stange), der Wirtschaftsverbände, (Hans Vollmer) der Reederei (Rolf Harms) und der Ärzteschaft (Sascha Aiche).

Damit bilde der Kreis „eine konzentrierte Zusammenfassung der auch bisher in Sachen Corona beteiligten und informierten Gremien“, so Ulrichs. Dazu gehörten der Verwaltungsausschuss und eine Gesprächsrunde der touristischen Leistungsträger, welche allerdings nur sehr sporadisch zusammengerufen wurde.

Der neue Arbeitskreis soll ab sofort und bis auf weiteres 14-tägig zusammenfinden. Es soll im Anschluß eine Pressemitteilung erfolgen um die Öffentlichkeit schnellstmöglich über den aktuellen Stand und den Maßnahmen zu informieren.

Pläne zur Modellregion der Inseln

Ulrichs und der Kurdirektor haben die Mitglieder des PAk über die Gespräche und Planungen zur beantragten Modellregion der Ostfriesischen Inseln informiert. Dieser Antrag als Pilotregion befasse sich mit der möglichen touristischen Öffnung der Inseln.

Dazu hätten bereits mehrmals per Videokonferenz interkommunale Gesprächsrunden zwischen Vertretern der Ostfriesischen Inseln stattgefunden, so Ulrichs. Teilnehmer dabei waren Bürgermeister, Kurdirektoren und Vertreter eines Fachbüros für Strategieberatung. Ulrichs habe den PAk über die aktuellen Diskussionsergebnisse unterrichtet. In der Pressemitteilung geht er aber nicht ins Detail.

Komplex und anspruchsvoll

Der Bürgermeister betont, dass die touristische Öffnung der Inseln im Vergleich zu aktuellen Pilotprojekten in verschiedenen Städten „wesentlich komplexer und anspruchsvoller“ sei. Während diese Projekte die Öffnung des Einzelhandels und der Außengastronomie unter Pandemie-Bedingungen betreffe, seien die Herausforderungen des Insel-Projekts größer.

Denn hier gehe es darum, „die Effekte einer kontrollierten Öffnung des Tourismus zu erfassen, Testkonzepte sowie Hygiene- und Schutzmechanismen zu erproben und diese Erfahrungen zu dokumentieren und zu bewerten“.

Weitere Impfung am 16. April

Außerdem informiert der Bürgermeister über den aktuellen Stand der Impfungen auf der Insel. Bereits in dieser Woche fanden erste Impfungen in Arztpraxen statt. Eine weitere Impfungaktion ist für Freitag, den 16. April, durch das Impfzentrum Aurich auf Norderney geplant.

An diesem Tag sollen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Einrichtungen der zweiten Impfpriorität ihre Impfung erhalten. Dazu gehörten medizinische und pflegende Einrichtungen wie Rehabilitations- und Vorsorgeeinrichtungen und auch Physiotherapiepraxen.

Insgesamt würden zu diesem Impftermin rund 300 Norderneyer angeschrieben. Weitere öffentliche Impftermine seien noch nicht bekannt, so Ulrichs.

 

Beitragsbild: Pixabay