News von Norderney

Natur

05.10.2014
Zugvogeltag
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Zugvogeltage 2014

Norderney Zugvogeltage 2014

Norderney – Trotz Umbau finden auch auf Norderney Zugvogeltage statt. Dieses Jahr gibt es gemeinsame Aktionen im gesamten Nationalpark vom 11.10. bis zum 19.10.2014.

Auf der Insel gibt es Veranstaltungen unter den Überschriften: Vogelfotografie für Einsteiger, Faszinierende Vielfalt auf Norderney, Anfängerkurs Vogelbestimmung / Grundlagen und praktische Übungen, Wattwanderung – Auf Spurensuche im Watt, Vogelforscher – flitzeflinke Flieger, Federkunde, Early Bird Tour, Von der Arktis bis nach Afrika – Der Ostatlantische Zugweg.

Genaue Termin bitte unter der Telefonnummer 04932-2001 erfragen.

Alpenstrandläufer

Zugvogeltage – faszinierendes Naturschauspiel

Zugvögel

Geübte Vogelkundler können nicht nur während der Zugvogeltag diese faszinierende Zugvögel auf Norderney beobachten, es reicht ein Fernglas der Logenplatz ist auf Norderney im September und Oktober bereits vorhanden.

Ringelgänse
Ringelgans

Bei der Ringelgans gilt der Rubens-Index: Nur die fettesten Gänse haben genug Energie um in den Brutgebieten an der klimatisch extremen sibirischen Eismeerküste ihre Jungen aufzuziehen. Die dünneren Gänse versuchen oft gar nicht erst Eier zu legen. Im WInter fliegen die Tiere von Sibirien in das Wattenmeer der Nordseeküste.

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Pfuhlschnepfe

Ein echter Marathonvogel – auf den 6000 Kilometer Nonstop Flügen schrumpfen sogar die Organe. Jedes Gramm zählt. Magen und Darm werden auch erst wieder am Zielort benötigt. Die Pfuhlschnepfe fliegt von Sibirien über das Wattenmeer nach Westafrika.

Großer Brachvogel

Der größte aller Wattvögel, ca. 1000 Gramm schwer. Der Große Brachvogel hat einen sehr malancholischen Gesang – sein stimmungsvoller Ruf ist einer der schönsten im morgendlichen Watt.

Gänse gen Süden

Gänse ziehen gen Süden

Küstenseeschwalbe

Die Küstenseeschwalbe wiegt lediglich 100 Gramm. Der absolute Langstreckenflieger legt pro Jahr ca. 80.000 Kilometer zurück. Der kleine Vogel schafft dies nur, da er auch während des Schlafs fliegen kann – während die eine Gehirnhälfte ruht navigiert die andere.

Bildquelle: Nationalparkverwaltung Wattenmeer, https://www.nationalpark-wattenmeer.de/

 

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