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Natur

19.03.2013
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Hering und Scholle geht es gut

Norderney Hering geht es gut

Norderney: Mit dem Saisonstart auf Norderney öffnen auch die vielen Restaurants und Imbisse der Insel wieder ihre Türen. Was auf keiner Speisekarte fehlt ist Fisch – obwohl die Insel schon seit Jahren über keine Fangflotte mehr verfügt ist sie doch aufgrund Ihrer Lage untrennbar verbunden mit Matjes „Hausfrauenart“, Kutterscholle und Krabbenbrötchen.

Während die letzten Greenpeace-Listen das nahe Ende dieses Genusses befürchten ließen gibt es jetzt einen kleinen Hoffnungs-schimmer: Zumindest den Beständen von Hering und Scholle geht es inzwischen wieder gut, so stellt es die am 15.3. veröffentlichte  Studie des Thünen-Instituts jedenfalls fest.

Entwicklung

Zurückgeführt wird diese positive Entwicklung auf das strenge Fischereimanagement der letzten Jahre. Insgesamt wiesen  27 der 43 bewerteten Fischbestände der Nordsee einen guten ökologischen Zustand auf. Bewertungskriterien für den Zustand waren die Nutzungsraten, die Bestandsgrößen und die Bestandskriterien. Da immer noch 16 bewertete Bestände nicht positiv abschnitten kann noch lange nicht Entwarnung gegeben werden.

Für 2018 wird eine Neubewertung erfolgen. Die Langzeit-Managementpläne, die Errichtung von Meeresschutzgebieten sowie die anstehende Reform der EU-Fischereipolitik lassen auf weitere Verbesserungen vieler Bestände hoffen.

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