Corona von Norderney

Corona-Infos von Norderney

23.04.2021
Weststrandbar
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MOIN-Konzept in der Prüfung

Auf die in der letzten Woche versandte „Machbarkeitsanalyse der Ostfriesischen Inseln für einen sicheren touristischen Neustart“ (MOIN) gibt es bisher noch keine offizielle Reaktion aus der Landeshauptstadt.

Wie Bürgermeister Frank Ulrichs sagt, liege das Konzept im Sozialministerium und beim Krisenstab der Landesregierung vor. Dort werde es geprüft, so Ulrichs in einer Pressemitteilung von heute. „Bei allem nachvollziehbaren Druck und der Beanspruchung in diesen Tagen“ hofft er auf ein Statement in der kommenden Woche.

Fünf Arbeitsgruppen gebildet

Indessen werde auf den sieben Inseln an der inhaltlichen Vorbereitung und Ausgestaltung weitergearbeitet. Dafür wurden fünf Arbeitsgruppen gebildet. Diiese befassten sich mit verschiedenen Themen. Dazu gehören Testkonzept, Besucherlenkungs- und Nachverfolgungskonzept sowie ein Schutz- und Hygienekonzept für die Reedereien und die Leistungsträger. Auch ein Kommunikations- und Informationskonzept werde erarbeitet.

Und Ulrichs sagt: „Es ist wichtig, im Falle der Genehmigung beziehungsweise eines wie auch immer gearteten Öffnungskonzeptes vorbereitet zu sein.“ Und auch alle notwendigen Maßnahmen sollten in die Wege geleitet sein.

Vorlauf von zwei bis drei Wochen

Eine Öffnung hätte für alle Beteiligungen und Akteure ohnehin einen Vorlauf von zwei bis drei Wochen, so Ulrichs. „Wir sollten jetzt keine Zeit verlieren, sondern müssen uns mit den Eckpunkten unseres Konzeptes und der Umsetzung anspruchsvoller Fragestellungen beschäftigen.“ Gleichwohl gelte trotz der hohen Erwartungshaltung: Sicherheit vor Schnelligkeit! Dabei bei spiele aber den Inseln das aktuell sehr dynamische Infektionsgeschehen „nicht gerade in die Karten“.

Der Norderneyer Bürgermeister und Kurdirektor Wilhelm Loth hätten inzwischen den Pandemie-Arbeitskreis über den aktuellen Stand unterrichtet. Und sie haben mit den Vertretern ausführlich über Perspektiven und Umsetzungsmöglichkeiten gesprochen.

Zeit für den NeyVerbund 21

Auch für den NeyVerbund 21 hätten sich Stadt und Staatsbad in dieser Woche viel Zeit genommen, so die Mitteilung. Man habe „detailliert über Inhalte der Machbarkeitsanalyse sowie die damit in Zusammenhang stehenden Fragen diskutiert“. Ulrichs bewertet diesen Austausch als „sehr konstruktiv und aufgeschlossen“.