News von Norderney

Kultur

07.08.2010
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Rolling Stones und Sting am Hafen

Gestern traten beim 3. Piratenfest auf Norderney die Gruppen „Black Jack“ und das Duo „Ankergold“ auf. International geht der Trend zum Geheimkonzert und zu Geheimtouren. Die deutsche Band „Wir sind Helden“ tritt am Sonntag unter dem Tarnnamen „Wo sind Helmet“ in München auf. Helmet ist eigentlich eine us-amerikanische Post-Hardcore-Band, weshalb sich auch immer ein paar enttäuschte Heavy Metal Fans unter das Publikum mischen.

Beliebt sind die Geheimkonzerte unter Tarnnamen vor allem bei den Musikern, weil man herumblödeln und ganz alte Songs spielen kann, die Stimmung intimer ist und echte Konversation mit den Fans stattfinden kann. Die „Ärzte“ sind Tarnnamen Profis, mal spielten sie unter den Namen „Invasion der Gurkenmöpse“, mal unter den Namen „Paul“ (in Anspielung auf einen verbotenen Song), ein anderes Mal tourten sie unter den Namen „Nudo Tra I Cannibali“ (Nackt unter Kannibalen).

Vor einigen Jahren luden sie unter „Die Zuspäten“ zu einem Konzert mit „Essen auf Rädern“ ein. Es war ein genialer Konzertabend: Hinter „Essen auf Rädern“ verbargen sich „Die Toten Hosen“. Wer beim gestrigen Konzert von Ankergold und Black Jack mit den Rolling Stones (Paint in Black – Jumpin Jack Flash) und Sting (trinkt immer Tee vor dem Konzert – Ankergold – die Ostfriesenteemischung) gerechnet hat wurde leider enttäuscht. Trotzdem war es ein gelunger Konzertabend vor einer atemberaubenden Kulisse am Hafen mit vielen Songs von den Stones und Sting.

 

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